In den meisten Fällen wird eine Stickerei besser ausgestickt, wenn die Maschine von der Mustermitte aus beginnt, dann zur Seite fährt, zur Mitte zurück und wieder auf die andere Seite.
Die meisten Stickmuster sind für Maschinenstickfaden Nr.40 gepuncht.
Würde man ein solches Muster mit Maschinenstickgarn Nr.30 sticken, könnte sich das Muster wölben oder die Maschine stickt eventuell sogar auf der Stelle.
Hier müsste dann die Stichdichte verringert werden, falls diese Option an der Näh-Stickmaschine vorhanden ist.
Das Muster um 10%-20% vergrößern, ohne die Stichzahl zu erhöhen wäre eine weitere Möglichkeit.
Ein Stickmuster sollte sich weich und griffig auf der Kleidung anfühlen und darf keinesfalls hart und kratzig sein.
Wenn Monogramme mit einem Zierrahmen außen herum gestickt werden, dann sollte zuerst das Monogramm gestickt werden, danach der Rahmen.
z.B. ein Monogramm mit Blütenumrandung.
Große Stickmuster mit hoher Stichzahl sind nicht geeignet für leichte Stoffe.
Was sich auf Walkloden gut sticken lässt, eignet sich eben nicht für Seidenstoffe.
Für gute Stickergebnisse ist es wichtig, dass alle Komponenten, die in der Grafik Maschinensticken aufgeführt sind, zueinander passen und beachtet werden.